26.11.2022

Etikettenschwindel: EU-Kommission will Gentechnik-Hühner durch die Hintertür

Nach Meinung der EU-Kommission sind Nachkommen von Gentechnik-Mutterhühnern - also Legehennen und deren Eier - nicht als Gentechnik einzustufen und zu regulieren. Dies hat die Generaldirektion Gesundheit (DG Sante) gegenüber dem Hersteller: NRS-Poultry behauptet. Das ist nach Meinung der AbL brisant, weil die DG Sante mit ihrer Aussage einen Paradigmenwechsel vornehmen und damit geltendes EU-Gentechnikrecht und das Vorsorgeprinzip unterlaufen würde. Dies wird im aktuellen Hintergrundpapier ausführlich dargestellt. Die AbL fordert die EU-Kommission auf, ihre Auffassung zu revidieren und klarzustellen, dass die Legehennen und Eier, die von GV-Mutterhennen abstammen, Gentechnik sind und geltende EU-Gentechnik-Gesetze anzuwe

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28.10.2022

Stellungnahme der AbL zu den Handlungsfelder 1: Moorschutz und 5: Waldökosysteme aus dem Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz

Die AbL begrüßt den Dialogprozess des BMUV zum Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) und kommentiert mit dieser Stellungnahme die Handlungsfelder 1 und 5 („Schutz intakter Moore und Wiedervernässung“ und „Waldökosysteme“).

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20.10.2022

Tierhaltung und viele Höfe für eine zukunftsfähige und klimagerechte Landwirtschaft

Positionspapier: Beitrag zur Diskussion um die Zukunft der Tierhaltung

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01.09.2022

Rechtliche Aspekte für Schweinehalter:innen zur Afrikanischen Schweinepest

Dieses Rechtspapier richtet sich an Betriebe mit Freiland/Auslauf

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25.08.2022

AbL-Stellungnahme zum Referentenentwurf TierhaltKennzG sowie zur 8. TierSchNutztÄV

Die AbL bedankt sich für die Möglichkeit der Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Einführung einer verbindlichen Tierhaltungskennzeichnung (TierhaltKennzG) sowie zu dem Entwurf der 8. Verordnung zur Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung (8. TierSchNutztÄV) für Mastschweine. Wir möchten auf unsere Stellungnahme vom 22.07.22 verweisen, die bereits wesentliche Punkte zum BMEL Entwurf vom 07.06.22 zur Tierhaltungskennzeichnung aufzeigt. Wir stellen fest, dass unsere Kritikpunkte noch in keinster Weise in den Entwürfen aufgegriffen und weiterentwickelt wurden. Somit bleiben alle Forderungen dieser AbL-Stellungnahme uneingeschränkt bestehen und werden hier nicht im Einzelnen noch mal au

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25.08.2022

AbL-Analyse der brisanten Deregulierungs-Pläne der EU-Kommission

EU-Kommission will neue Gentechnik-Pflanzen durch die Hintertür deregulieren

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20.08.2022

Stoppen wir die Ratifizierung von CETA!

Eine gemeinsame Erklärung der deutschen und kanadischen Zivilgesellschaft

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07.07.2022

AbL-Stellungnahme

Zum Entwurf des BMEL „Zukunftsfeste Tierhaltung – Eckpunkte zur Einführung einer verpflichtenden staatlichen Tierhaltungskennzeichung “

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04.07.2022

CRISPR & Co. Neue Gentechnik - Regulierung oder Freifahrtschein?

Die aktualisierte AbL-Broschüre "CRISPR & CO - Neue Gentechnik - Regulierung oder Freifahrtschein?" stellt Perspektiven von Betroffenen (Saatgutzüch­tung, Land­­wirt­schaft, Verarbeitung, Ver­braucher­schutz) und verschiedenen Wis­sen­­schafts­disziplinen (Molekular­ge­netik, Ökolo­gie, Ethik, Recht) dar und liefert Argumente, warum es eine Regulierung der neuen Gentechniken unter dem bestehenden Gentechnikgesetz braucht. Die Diskussion hat sei dem erheblich an Fahrt aufgenommen denn aktuell plant die EU-Kommission eine Aufweichung oder gar Abschaffung der Regulierung neuer Gentechniken. Dafür bieten die Autor*innen mit ihrer jeweiligen Expertise wichtige Beiträge.

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29.06.2022

Patente auf Gene und Gen-Variationen können den Zugang zur biologischen Vielfalt für die Pflanzenzucht blockieren

Neuer Bericht von Keine Patente auf Saatgut! zeigt, warum traditionelle Züchtung bald unmöglich werden könnte

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02.06.2022

Gemeinwohlorientierte Verpachtung

Kriterien für die Verpachtung landwirtschaftlicher Flächen in öffentlicher und privater Hand

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21.04.2022

Gemeinsames Positionspapier: Gentechnik auch in Zukunft strikt regulieren!

Vorsorgeprinzip umsetzen. Wahl- und Gentechnikfreiheit sichern. Die Gentechnikfreiheit Deutschland und Europas ist bedroht. 95 Verbände, Organisationen, Institutionen und Stiftungen aus den Bereichen Umwelt-, Tier- und Naturschutz, Entwicklungspolitik, Kirchen, Verbraucherschutz, soziale Gerechtigkeit, Landwirtschaft, Züchtung, Saatguterzeugung, Erhaltung der Nutztier- und Kulturpflanzenvielfalt, Lebensmittelwirtschaft, Lebensmittelhandwerk und Imkerei sowie Initiativen aus der Klimaschutzbewegung und aus den Bewegungen für sozial und ökologisch verantwortungsvolle Ernährungssysteme haben ein gemeinsames Positionspapier herausgegeben. Unser Standpunkt ist klar: Gentechnik ist Gentechnik. Wir fordern die Bundesregierung a

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24.03.2022

Preise für unsere Agrarprodukte, die eine wirtschaftlich nachhaltige Weiterentwicklung unserer Betriebe ermöglichen

Eckpunktepapier Verbändegemeinschaft von Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM), Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), European Milk Board (EMB) und MEG Milch Board

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22.03.2022

GAP-Strategieplan nachbessern: für ein friedliches, soziales und umweltfreundliches Europa

Die Verbände-Plattform ruft im Vorfeld der Agrarminister:innen-Konferenz vom 30. März bis 01. April 2022 Bund und Bundesländer zu Verbesserungen am GAP-Strategieplan auf und lehnt aufkommende Forderungen nach Aufweichung und Verschiebung der Umweltziele der EU-Agrarpolitik strikt ab. Ernährungssicherung sowie Umwelt-, Tier- und Klimaschutz dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden, sondern sind für ein zukunftsfähiges und sicheres Ernährungssystem gleichermaßen unverzichtbar.

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22.02.2022

Bäuerinnen und Bauern gestalten Umbau der Milchkuhhaltung

Vorschläge und Forderungen der AbL für Tierwohl, Umweltschutz, faire Einkommensbedingungen und soziale Gerechtigkeit auf den Höfen. Weidegang hat zentrale Bedeutung. Flankierung für Umbau Anbindehaltung notwendig. Tierzahlreduktion differenziert betrachten – Qualitätskriterien führen zum Ziel

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03.02.2022

Studie: Einführung einer progressiven Grunderwerbsteuer zur Regulation des landwirtschaftlichen Bodenmarkts

Die Idee fur diese Studie entstand auf einem Landwirtschaftsbetrieb. Zwei Junglandwirte, einer kurz vor einer Hofubernahme, einer diesbezuglich gerade gescheitert, verstrickten sich in eine Diskussion über den Bodenmarkt. Beide waren bereit, sich fur die Hofubernahme in Millionenhohe zu verschulden. Beide qua Gesetz verpflichtet, in ihre Finanzierungsplane auch die Grunderwerbsteuer einzupreisen – zum selben Steuersatz, wie z.B. auserlandwirtschaftliche Investor:innen. „Liese sich nicht“, uberlegten sie, „der Gerechtigkeit halber, auch Kauf von Land, der Einkommensteuer gleich, mit einer Progression belegen? Nach dem Prinzip: Wer schon viel hat, zahlt mehr“. Die vorliegende Studie folgt dieser Idee.

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