In einer gemeinsamen Resolution zur Grünen Woche 2026 fordert die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) e.V. gemeinsam mit einem breiten Bündnis, die geplanten neuen EU-Gentechnik-Regeln abzulehnen. Dies fordern Verbände aus den Bereichen Verbraucher- und Umweltschutz, Eine-Welt, Imker:innen, Verabeitung- und Handel sowie Züchter:innen, Bäuer:innen und Gärtner:innen.
Sie fordern das Beibehalten der verpflichtenden Risikoprüfung und Bereitstellung von Nachweisverfahren durch die Inverkehrbringer. Zudem braucht es wirksame Koexistenzregelungen, um Gentechnik-Verunreinigungen zu verhindern und Haftungsregelungen nach dem Verursacherprinzip. Es braucht ein wirksames Patentierungsverbot für Gentechnik-Pflanzen und eine Kennzeichnungspflicht bis ins Regal. Solange das Vorsorgeprinzip und die gentechnikfreie Lebensmittelerzeugung nicht gegeben ist, müssen Europaparlament und EU-Ministerrat den Gesetzvorschlag abhelnen, fordern die Verbände.
