16.04.2020

Offener Brief an SPD und Grüne in Hamburg: Keine Zustimmung zu CETA in den Koalitionsvertrag!

Anlässlich der beginnenden Koalitionsverhandlungen in Hamburg zwischen SPD und Bündnis90/Die Grünen wenden wir uns heute gemeinsam mit neun Hamburger Organisationen und Initiativen mit einem Offenen Brief an die Teilnehmer*innen der Koalitionsverhandlungen. Wir fordern sie dazu auf, das Umfassende Wirtschafts- und Handelsabkommen der EU mit Kanada (CETA) in den Verhandlungen zu berücksichtigen und im Koalitionsvertrag festzuhalten, dass Hamburg dem Abkommen im Bundesrat nicht zustimmen wird. In unserem Offenen Brief kritisieren wir insbesondere folgende hoch problematischen Inhalte des CETA-Abkommens: Sonderklagerechte für Konzerne schränken demokratische Handlungsspielräume von Politik einCETA schränkt den Handlungss

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27.03.2020

„In meinen Augen ist dann Schluss“

Ein Milchbetrieb versus Immobilienmakler mit Landwirtschaftskonzept Es handelt sich um ein Filetstück, ein Grundstück mit Bebauungsplan und noch 14 Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche drum herum. Hamburgs Innenstadt ist gerade einmal dreißig Minuten mit der S-Bahn plus eine kurze Autofahrt entfernt. Ganz klar ein Objekt für Investoren. Aber Hauke Jaacks (57) war sich sicher, als aktiver Landwirt hat er nach dem Grundstückverkehrsgesetz Vorrang beim Kauf, als die Eigentümer diese Flächen angeboten haben. Das war 2017, ein Jahr bevor seine Pachtverträge für diese Flächen ausliefen. Die Autofahrt endet vor einem Waldstück, rechte Hand befindet sich die Hofstelle von Hauke und Svantje Jaacks. Es ist kaum noch zu spü

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26.03.2020

Stellungnahme der AbL zur Corona-Krise: Mengendisziplin honorieren für bäuerliche Milcherzeugung

Mit großer Sorge beobachtet die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) dieMilchpreisentwicklung. Aufgrund der Corona-Krise führen sowohl im Export als auch im Binnenmarktunterbrochene Lieferketten zu nachgebenden Preisen, wobei die Molkereien je nach Produktpaletteunterschiedlich stark betroffen sind. Gleichzeitig ist die erzeugte Milchmenge in Deutschland auf einPlus von mittlerweile 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert gestiegen.Aktuell beginnen einige Molkereien Initiative zu ergreifen und sie fordern ihre Mitglieder zurMengendisziplin auf. Die AbL begrüßt wirksame Molkerei-Aktivitäten, um auf den aktuell massivangespannten Märkten zügig Mengen zu reduzieren. Das ist eine notwendige und richtige Reakt

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20.03.2020

Geue Gentechnik-Verfahren müssen reguliert bleiben

Vorsorgeprinzip, Wahlfreiheit und gentechnikfreie Lebensmittelerzeugung sichern

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11.02.2020

Borchert-Bericht ist große Chance für Bauern, Tiere und Gesellschaft

Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung zeigt belastbaren Weg auf. Politik ist gefordert „Bäuerliche Tierhaltung in Deutschland bekommt wieder Zukunft, wenn die Vorschläge des Kompetenznetzwerkes Nutztierhaltung jetzt politisch umgesetzt werden. Beachtlich ist, dass die Empfehlungen von so vielen unterschiedlichen Verbänden und Organisationen getragen werden. Dem Vorsitzenden Jochen Borchert und allen Mitgliedern ist es gelungen, sich in intensiven Diskussionen auf einen starken politischen Lösungsansatz zu einigen. Das ist ausgesprochen ermutigend angesichts der vielfach angespannten Situation auf den Höfen“, kommentiert Martin Schulz, Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), die h

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18.01.2020

Aufruf an die Internationale Agrarministerkonferenz

Dieser Aufruf wurde am 18. Januar von Georg Janßen, Bundesgeschäftsführer der AbL, im Namen der TreckerfahrerInnen der "Wir haben es satt"-Demo an Bundeslandwirtschaftministerin Julia Klöckner übergeben. An dem Tag fand im Außenwirtschaftsministerium, vor dem die Übergabe stattfand, die internationale Agrarministerkonferenz statt, an der VertreterInnen aus 71 Ländern teilnahmen. Sehr geehrte Frauen Ministerinnen, sehr geehrte Herren Minister, wir Bäuerinnen und Bauern aus Deutschland sind heute das 10. Mal in Folge mit unseren Treckern zur Internationalen Grünen Woche nach Berlin gekommen, um zusammen mit der Gesellschaft für eine sozial-gerechte, umwelt- und klimaschonende Landwirtschaft zu demonstrieren.

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14.01.2020

Positionspapier Digitalisierung in der Landwirtschaft

Politische Leitplanken für eine sozial gerechte und ökologisch verträgliche digitale Landwirtschaft Schon heute setzen viele Bauern und Bäuerinnen digitale Instrumente ein und sind grundsätzlich offen für digitale Technik. Deren Anwendung birgt neue Möglichkeiten und Chancen, etwa zur Vernetzung und Organisierung sowie zum Austausch von Informationen. Jedoch wird der aktuelle Diskurs von der (Agrar- und Digital-)Industrie dominiert und ist eher von deren Interessen geleitet als von den Bedürfnissen von und dem Nutzen für Bauern und Bäuerinnen. Es droht dabei die Gefahr, dass das industrielle Agrarmodell einfach fortgesetzt und die menschenrechtlichen sowie Umweltprobleme sogar noch verschärft werden. Bislang sind gro

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13.01.2020

Bäuerlicher Weckruf: Raus aus den Wagenburgen!

Vorschlag für einen Konsens zwischen Landschaft und Gesellschaft zur Internationalen Grünen Woche 2020 in Berlin   Bäuerlicher Weckruf: Raus aus den Wagenburgen! Vorschlag für einen Konsens zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft   Ein „Weiter so“ in der Agrarpolitik und ein Wegducken vor den großen Heraus­forderungen,  können sich weder Bäuerinnen und Bauern noch die Gesellschaft und die Politik leisten. Bäuerinnen und Bauern sind mit ihren Treckern auf den Straßen und sie haben allen Grund dafür. Wir stehen vor einem großen Veränderungsbedarf, mit dem die Betriebe alleine überfordert sind. Jahrzehntelang war die agrarpolitische und betriebswirtschaftliche Ausrichtung „Wachsen oder Weichen“. Unt

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19.12.2019

Fotoausstellung: Land und Wirtschaft – wer erntet?

Ausleihinfos: ausstellung@agrarkoordination.de, Telefon: 040 – 392526. Fotograf: Fred Dott Die Ausstellung „Land und Wirtschaft – wer erntet?“ geht der Frage nach, wie die EU-Agrarpolitik und die Ausrichtung der deutschen und internationalen Zusammenarbeit auf eine bäuerliche und zukunftsfähige Landwirtschaft wirken. Bäuerinnen und Bauern aus Deutschland und Tansania berichten in der Ausstellung über ihre Arbeit. Die Reform der Europäischen Agrarpolitik wird in den kommenden Jahren entschieden und damit auch die Ausrichtung der Agrarzahlungen und die der Marktpolitik. In der internationalen Handelspolitik werden ebenfalls die Weichen für die Zukunft gestellt. Die Einsicht in der Gesellschaft und Bauernschaft w

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15.12.2019

AbL-Hintergrundpapier: Keine neue Gentechnik durch die Hintertür

Achtung: Erneut plant die Gentechnik-Industrie und Wissenschaftslobbyisten einen Gentechnik-Angriff aufunsere Äcker, Ställe und Teller. Nach dem klaren Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) vom 25. Juli2018, wonach die neuen Gentechnik-Verfahren (wie bspw. CRISPR/Cas) als Gentechnik zu regulieren sind, gibt es erheblichen Lobbydruck seitens der Gentechnik-Anwender, das bestehende Gentechnik-Recht aufzuweichen oder die neuen Gentechnik-Verfahren von der Regulierung auszunehmen. Das wäre ein Freifahrtschein für die Gentechnik-Anwender: Keine verpflichtenden Risikoprüfungen, keine Kennzeichnung, keine Haftung. Das im EU-Recht verankerte Vorsorgeprinzip und unsere Wahlfreiheit würden ausgehebelt. Denn ohne Regulierung

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13.12.2019

Herausforderungen im Ackerbau: "Optimum statt Maximum" als Leitlinie

Die landwirtschaftliche Bodennutzung zur Erzeugung hochwertiger Lebensmittel ist eine wesentliche Grundlage menschlicher Ernährung, und sie ist - zusammen mit der Tierhaltung - die wesentliche Einkommensgrundlage für die noch knapp 270.000 landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland. Sie nutzen die 16,7 Millionen Hektar landwirtschaftliche Nutzflächezu etwa 70 % als Acker und zu 28 % als Dauergrünland. Die Flächennutzung ist abhängig von den jeweiligen natürlichen Standortbedingungen, von den wirtschaftlichen Möglichkeiten der Verwertung und Vermarktung, von Stand undE ntwicklung der Technik, Ausbildung, Beratung und Wissenschaft, Landzugang sowie PachtundBodenpreisen und nicht zuletzt von den agrarpolitischen Rahmenb

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09.10.2019

Veränderungen sind notwendig, müssen für uns Bäuerinnen und Bauern aber auch umsetzbar sein und bezahlt werden

Bauern und Bäuerinnen brauchen belastbare Perspektiven. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner muss endlich liefern

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23.09.2019

Hintergrundpapier Mercosur: Angriff auf Klimaschutz und Menschenrechte

Heute veröffentlichen Powershift, die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und weitere Organisationen das Hintergrundpapier: Angriff auf Klimaschutz und Menschenrechte - Die Folgen des Assoziationsabkommens mit dem Mercosur für Mensch und Natur. Zu den Mercosur-Ländern gehören Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay. Der Autor Thomas Fritz beschreibt die aktuelle Situation in Brasilien unter Präsident Bolsonaro folgendermaßen: "Während die Kommission die Einigung als „historisch“ feierte, zeigte sich ein Bündnis lateinamerikanischer Bewegungen bestürzt. Das geplante Abkommen verschärfe die Gefahr für die Zivilgesellschaft, die sich einem rechten Vormarsch ausgesetzt sehe, vor allem nach der Amtsü

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17.09.2019

Bäuerinnen und Bauern fordern: Machen Sie ernst, Frau Merkel, stoppen Sie den Klimawandel jetzt!

Pressemeldung der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) zum verbändeübergreifenden Aufruf zum weltweiten Klimaaktionstag am 20. September:

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05.06.2019

Studie: Keine Gentechnik durch die Hintertür

Diese Studie liefert einen Beitrag zur aktuellen Diskussion rund um neue Gentechnikverfahren wie CRISPR/Cas, Zink-Finger-Nuklease oder ODM. Sie befasst sich mit dem EuGH-Urteil vom 25. Juli 2018, wonach diese Verfahren nach Gentechnikgesetz reguliert werden müssen und prüft und bewertet Reaktion, Argumente und Forderungen der Gentechnik-Befürworter*innen. Es wird klar gestellt, warum eine Regulierung er neuen Gentechnik-Verfahren als Gentechnik in Europa zum Erhalt einer gentechnikfreien Züchtung, Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung notwendig ist. Autorin: Annemarie Volling, im Auftrag von Maria Heubuch, MdEP, Mai 2019. Zur Studie_hier

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08.04.2019

Klima-Notruf anlässlich der Agrarministerkonferenz

Bäuerinnen und Bauern fordern die Klimawende Die Agrarminister*innen und Amtschefs der Landwirtschaftsministerien der Länder werden am 10. bis 12. April 2019 in Landau in der Pfalz über die Zukunft der Agrarpolitik diskutieren. Zu diesem Anlass erneuern Bäuerinnen und Bauern ihren Appell für eine sofortige Klimawende, um auch in Zukunft für die Ernährung der Menschen sorgen zu können. Seit dem ersten bäuerlichen Klimaappell vor der Weltklimakonferenz von Paris 2015 hat sich die Klimakrise massiv verschärft.  Der Dürresommer 2018 hat der europäischen Landwirtschaft immense Verluste beschert und die bedrückende Realität des Klimawandels gezeigt.  Der Klimawandel zerstört auch unsere Wälder. Für viele

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03.04.2019

Vorschläge für neue Honorierung von Umweltleistungen (Eco-Schemes)

Verbände-Plattform schickt Liste sinnvoller „Öko-Regelungen“ an Agrarministerkonferenz zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP)

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01.04.2019

Kurzfilm zu den Folgen billiger Milchexporte

Der zweiminütige animierte Kurzfilm von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und von Germanwatch skizziert die Wirkungen der EU-Agrarpolitik am Beispiel Milch auch in Bezug auf Hunger- und Armutsbekämpfung und mobilisiert zum Handeln. Die Hamburger Illustratorin Verena Braun hat die Zusammenhänge in dem neuen Film dargestellt.

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25.01.2019

Gemeinsame europäische Bauernerklärung

Joint European farmers’ declarationDéclaration conjointe des agriculteurs européensGemeinsame europäische Bauernerklärung … für eine faire und verantwortungsvolle Handelspolitik Europa bringt diverse Freihandelsabkommen auf den Weg mit beispielweise Kanada (Ceta), mitJapan (Jefta), mit einigen Mercosur-Ländern1, mit Neuseeland und Australien und mit vielen mehr.Auch mit den armen und ärmsten Ländern dieser Welt handelt Europa Verträge aus im Rahmender sogenannten Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPA). Diese Handelsabkommen führendazu, dass landwirtschaftliche Erzeugnisse zu Billigpreisen verramscht werden, dass höhereStandards abgeschmolzen werden, dass Arbeitsstandards sinken und dass Konzerne noch mehrMacht erhalte

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21.01.2019

Auswirkungen von Konzernklagen auf Rohstoff- und Umweltpolitik

Die Auswirkungen von Konzernklagerechten auf Rohstoff- und Umweltpolitik PowerShift hat gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, dem Forum Umwelt und Entwicklung, Campact, dem BUND und attac eine neue Fallstudie veröffentlicht, in der wir die Auswirkungen von Konzernklagen auf Umweltgesetzgebung untersuchen. Das so genannte ISDS-System (Investor State Dispute Settlement) gibt Investoren weitreichende Sonderrechte und verleiht ihnen Zugang zu einer Paralleljustiz, um ihre Interessen durchzusetzen. International tätige Konzerne haben dieses Instrument genutzt, um mit Schadensersatzforderungen von bis zu mehreren Milliarden Euro zu drohen, wenn Regierungen gegen ihre Interessen gehandelt h

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