11.02.2020

Borchert-Bericht ist große Chance für Bauern, Tiere und Gesellschaft

Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung zeigt belastbaren Weg auf. Politik ist gefordert

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18.01.2020

Aufruf an die Internationale Agrarministerkonferenz

Dieser Aufruf wurde am 18. Januar von Georg Janßen, Bundesgeschäftsführer der AbL, im Namen der TreckerfahrerInnen der "Wir haben es satt"-Demo an Bundeslandwirtschaftministerin Julia Klöckner übergeben. An dem Tag fand im Außenwirtschaftsministerium, vor dem die Übergabe stattfand, die internationale Agrarministerkonferenz statt, an der VertreterInnen aus 71 Ländern teilnahmen. Sehr geehrte Frauen Ministerinnen, sehr geehrte Herren Minister, wir Bäuerinnen und Bauern aus Deutschland sind heute das 10. Mal in Folge mit unseren Treckern zur Internationalen Grünen Woche nach Berlin gekommen, um zusammen mit der Gesellschaft für eine sozial-gerechte, umwelt- und klimaschonende Landwirtschaft zu demonstrieren.

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14.01.2020

Positionspapier Digitalisierung in der Landwirtschaft

Politische Leitplanken für eine sozial gerechte und ökologisch verträgliche digitale Landwirtschaft Schon heute setzen viele Bauern und Bäuerinnen digitale Instrumente ein und sind grundsätzlich offen für digitale Technik. Deren Anwendung birgt neue Möglichkeiten und Chancen, etwa zur Vernetzung und Organisierung sowie zum Austausch von Informationen. Jedoch wird der aktuelle Diskurs von der (Agrar- und Digital-)Industrie dominiert und ist eher von deren Interessen geleitet als von den Bedürfnissen von und dem Nutzen für Bauern und Bäuerinnen. Es droht dabei die Gefahr, dass das industrielle Agrarmodell einfach fortgesetzt und die menschenrechtlichen sowie Umweltprobleme sogar noch verschärft werden. Bislang sind gro

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13.01.2020

Bäuerlicher Weckruf: Raus aus den Wagenburgen!

Vorschlag für einen Konsens zwischen Landschaft und Gesellschaft zur Internationalen Grünen Woche 2020 in Berlin   Bäuerlicher Weckruf: Raus aus den Wagenburgen! Vorschlag für einen Konsens zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft   Ein „Weiter so“ in der Agrarpolitik und ein Wegducken vor den großen Heraus­forderungen,  können sich weder Bäuerinnen und Bauern noch die Gesellschaft und die Politik leisten. Bäuerinnen und Bauern sind mit ihren Treckern auf den Straßen und sie haben allen Grund dafür. Wir stehen vor einem großen Veränderungsbedarf, mit dem die Betriebe alleine überfordert sind. Jahrzehntelang war die agrarpolitische und betriebswirtschaftliche Ausrichtung „Wachsen oder Weichen“. Unt

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19.12.2019

Fotoausstellung: Land und Wirtschaft – wer erntet?

Ausleihinfos: ausstellung@agrarkoordination.de, Telefon: 040 – 392526. Fotograf: Fred Dott Die Ausstellung „Land und Wirtschaft – wer erntet?“ geht der Frage nach, wie die EU-Agrarpolitik und die Ausrichtung der deutschen und internationalen Zusammenarbeit auf eine bäuerliche und zukunftsfähige Landwirtschaft wirken. Bäuerinnen und Bauern aus Deutschland und Tansania berichten in der Ausstellung über ihre Arbeit. Die Reform der Europäischen Agrarpolitik wird in den kommenden Jahren entschieden und damit auch die Ausrichtung der Agrarzahlungen und die der Marktpolitik. In der internationalen Handelspolitik werden ebenfalls die Weichen für die Zukunft gestellt. Die Einsicht in der Gesellschaft und Bauernschaft w

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15.12.2019

AbL-Hintergrundpapier: Keine neue Gentechnik durch die Hintertür

Achtung: Erneut plant die Gentechnik-Industrie und Wissenschaftslobbyisten einen Gentechnik-Angriff aufunsere Äcker, Ställe und Teller. Nach dem klaren Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) vom 25. Juli2018, wonach die neuen Gentechnik-Verfahren (wie bspw. CRISPR/Cas) als Gentechnik zu regulieren sind, gibt es erheblichen Lobbydruck seitens der Gentechnik-Anwender, das bestehende Gentechnik-Recht aufzuweichen oder die neuen Gentechnik-Verfahren von der Regulierung auszunehmen. Das wäre ein Freifahrtschein für die Gentechnik-Anwender: Keine verpflichtenden Risikoprüfungen, keine Kennzeichnung, keine Haftung. Das im EU-Recht verankerte Vorsorgeprinzip und unsere Wahlfreiheit würden ausgehebelt. Denn ohne Regulierung

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13.12.2019

Herausforderungen im Ackerbau: "Optimum statt Maximum" als Leitlinie

Die landwirtschaftliche Bodennutzung zur Erzeugung hochwertiger Lebensmittel ist eine wesentliche Grundlage menschlicher Ernährung, und sie ist - zusammen mit der Tierhaltung - die wesentliche Einkommensgrundlage für die noch knapp 270.000 landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland. Sie nutzen die 16,7 Millionen Hektar landwirtschaftliche Nutzflächezu etwa 70 % als Acker und zu 28 % als Dauergrünland. Die Flächennutzung ist abhängig von den jeweiligen natürlichen Standortbedingungen, von den wirtschaftlichen Möglichkeiten der Verwertung und Vermarktung, von Stand undE ntwicklung der Technik, Ausbildung, Beratung und Wissenschaft, Landzugang sowie PachtundBodenpreisen und nicht zuletzt von den agrarpolitischen Rahmenb

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09.10.2019

Veränderungen sind notwendig, müssen für uns Bäuerinnen und Bauern aber auch umsetzbar sein und bezahlt werden

Bauern und Bäuerinnen brauchen belastbare Perspektiven. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner muss endlich liefern

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23.09.2019

Hintergrundpapier Mercosur: Angriff auf Klimaschutz und Menschenrechte

Heute veröffentlichen Powershift, die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und weitere Organisationen das Hintergrundpapier: Angriff auf Klimaschutz und Menschenrechte - Die Folgen des Assoziationsabkommens mit dem Mercosur für Mensch und Natur. Zu den Mercosur-Ländern gehören Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay. Der Autor Thomas Fritz beschreibt die aktuelle Situation in Brasilien unter Präsident Bolsonaro folgendermaßen: "Während die Kommission die Einigung als „historisch“ feierte, zeigte sich ein Bündnis lateinamerikanischer Bewegungen bestürzt. Das geplante Abkommen verschärfe die Gefahr für die Zivilgesellschaft, die sich einem rechten Vormarsch ausgesetzt sehe, vor allem nach der Amtsü

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17.09.2019

Bäuerinnen und Bauern fordern: Machen Sie ernst, Frau Merkel, stoppen Sie den Klimawandel jetzt!

Pressemeldung der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) zum verbändeübergreifenden Aufruf zum weltweiten Klimaaktionstag am 20. September:

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30.08.2019

CRISPR für mittelständische Züchter? Mit Patentfamilien und -pools haben sich die Konzerne ihre Marktmacht bereits gesichert

In der Diskussion um die neuen Gentechnikverfahren wird immer wieder das Argument vorgebracht, dass die neuen Technologien billiger seien als die bisherige Gentechnik und daher auch von kleineren Unternehmen eingesetzt werden könnten. Dabei wird übersehen, dass Verfahren wie CRISPR ebenso patentiert werden wie die damit manipulierten Pflanzen. Einfach so mit CRISPR arbeiten funktioniert also nicht. Jedes Unternehmen, ob klein oder groß, das die Technologie nutzen will, muss zuerst mit dem bzw. den PatentinhaberInnen verhandeln und Lizenzen zahlen. Doch wie viele Patente gibt es im Bereich CRISPR/Cas? Wer hat sich die Grundlagenpatente gesichert? Und wer kann die Techniken überhaupt noch nutzen? Hintergründe lesen

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29.08.2019

Patentrezept gegen Profitinteresse. Nach Jahren ist nun das Patent auf Teff gescheitert

Zum ersten Mal Indschera gegessen – jenen traditionellen Brotfladen der ostafrikanischen Küche – hat Regina Asendorf, als sie nun doch das gute Ende einer Geschichte über Neokolonialismus, Patentrechte und Widerstand in einem äthiopischen Restaurant feiern konnte. „Das Wichtigste daran ist eigentlich“, sagt die Mitarbeiterin der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, „die Erfahrung, dass es sich lohnt, Unrecht öffentlich zu machen und dagegen Widerstand zu leisten.“ Als sie vor zehn Jahren begonnen hatte, sich mit dem hirseartigen Gras Teff (Eragrostis tef) auseinanderzusetzen, war ihr diese Dimension noch nicht bewusst... Im Rahmen eines Projektes der Landwirtschaftskammer Niedersachsen zu möglichen landwirtschaftliche

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27.06.2019

FDP-Angriff auf „ohne Gentechnik“. Die Kennzeichnung "Ohne Gentechnik" ist gefragt und erfolgreich, dass provoziert die Gegner

Nach anfänglicher massiver Gegenwehr gegen die Listung von „ohne Gentechnik“-Produkten hat sich das Blatt spätestens seit 2014 gewendet. Immer mehr tierische Produkte (Milch, Eier und Fleisch) tragen das „ohne GenTechnik“-Siegel. Die freiwillige „ohne-Gentechnik“-Kennzeichnung ermöglicht es Verbrauchern zu erkennen, wenn Milch, Fleisch oder Eier von Tieren stammen, die ohne gentechnisch veränderte Futtermittel gefüttert wurden. Derzeit wird „ohne Gentechnik“ zum Standard – v. a. bei den Eigenmarken des Lebensmitteleinzelhandels.Ende 2018 wurden 50 % der in Deutschland erzeugten Milch „ohne Gentechnik“ erzeugt, 60 % des Geflügel fleisches und 70 % der Schaleneier. Nach wie vor gibt es große Dynamik. Entschei dend für Bäu

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05.06.2019

Studie: Keine Gentechnik durch die Hintertür

Diese Studie liefert einen Beitrag zur aktuellen Diskussion rund um neue Gentechnikverfahren wie CRISPR/Cas, Zink-Finger-Nuklease oder ODM. Sie befasst sich mit dem EuGH-Urteil vom 25. Juli 2018, wonach diese Verfahren nach Gentechnikgesetz reguliert werden müssen und prüft und bewertet Reaktion, Argumente und Forderungen der Gentechnik-Befürworter*innen. Es wird klar gestellt, warum eine Regulierung er neuen Gentechnik-Verfahren als Gentechnik in Europa zum Erhalt einer gentechnikfreien Züchtung, Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung notwendig ist. Autorin: Annemarie Volling, im Auftrag von Maria Heubuch, MdEP, Mai 2019. Zur Studie_hier

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23.05.2019

Gentechnik-Gesetzgebung unter Druck. Befürworter der neuen Gentechnikverfahren drängen auf Deregulierung

Eigentlich ist alles klar. Der Europäische Gerichtshof hatte am 25. Juli 2019 festgestellt, dass auch neue Gentechnikverfahren wie CRISPR/Cas, Zink-Finger-Nuklease, ODM oder TALEN Gentechnik sind und auch nach dem Gentechnik-Gesetz reguliert werden müssen. Ein eindeutiges Urteil, welches die gentechnikfreie Land- und Lebensmittelwirtschaft sehr begrüßt, weil es jetzt Rechtsklarheit gibt. Unternehmen und Wissenschaftler, die die neuen Verfahren gerne unbegrenzt nutzen wollen, sehen das anders. Auch die Regierungen der Hauptanbauländer von GV-Pflanzen plädieren für eine Nicht-Regulierung der neuen Gentechnikpflanzen, damit sie ihre Produkte global absetzen können. Großes Interesse an einer Deregulierung haben auch die G

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30.04.2019

Gentechnik-Verunreinigungen im Bayer-Saatgut. Konzern muss für Folgekosten Verantwortung tragen

Bis Ende März 2019 mussten in Deutschland ca. 2.150 Hektar konventioneller Winterraps umgebrochen werden, weil er mit einem Gentechnik-Raps-Konstrukt „GT73“ der Firma Bayer verunreinigt war. Betroffen sind 84 landwirtschaftliche Betriebe in zehn Bundesländern, in denen die Verunreinigungen mit der Sorte „DK Exeption“ von Dekalb auftraten. Diese Sorte hat in Europa keine Anbauzulassung, also gilt Nulltoleranz. Dekalb wurde 1998 von Monsanto gekauft, heute gehören die Marke und das Zuchtmaterial Bayer CropScience. Aufgefallen waren die Verunreinigungen mit GT73 bereits am 25. Oktober 2018 bei staatlichen Saatgutuntersuchungen in Frankreich. Erst am 21. Dezember informierte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensm

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08.04.2019

Klima-Notruf anlässlich der Agrarministerkonferenz

Bäuerinnen und Bauern fordern die Klimawende Die Agrarminister*innen und Amtschefs der Landwirtschaftsministerien der Länder werden am 10. bis 12. April 2019 in Landau in der Pfalz über die Zukunft der Agrarpolitik diskutieren. Zu diesem Anlass erneuern Bäuerinnen und Bauern ihren Appell für eine sofortige Klimawende, um auch in Zukunft für die Ernährung der Menschen sorgen zu können. Seit dem ersten bäuerlichen Klimaappell vor der Weltklimakonferenz von Paris 2015 hat sich die Klimakrise massiv verschärft.  Der Dürresommer 2018 hat der europäischen Landwirtschaft immense Verluste beschert und die bedrückende Realität des Klimawandels gezeigt.  Der Klimawandel zerstört auch unsere Wälder. Für viele

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03.04.2019

Vorschläge für neue Honorierung von Umweltleistungen (Eco-Schemes)

Verbände-Plattform schickt Liste sinnvoller „Öko-Regelungen“ an Agrarministerkonferenz zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP)

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30.03.2019

100 Mio Euro für Gentechnik-Forschung

Die Bundesregierung fördert den Einsatz von Gentechnik bei Pflanzen und Tieren zur Lebensmittel­erzeugung mit über 100 Millionen Euro. Das zeigt die Antwort auf eine Anfrage der Grünen im Deutschen Bundestag (Drucksache19/7926, 20.02.2019). Im Mittelpunkt der Projekte steht meist Grundlagenforschung, Genomsequen­zierungen und die spätere Anwendung von neuen Gentechnik-Verfahren - Risikoforschung spielt hingegen kaum eine Rolle. Allein das Bundesforschungsministerium (BMBF) förderte von 2011 bis 2020 Projekte mit neuen Gentechnik-Verfahren mit knapp 33 Millionen Euro. Nutznießer sind zahlreiche Univer­sitäten sowie das Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenphysiologie, das IPK Gatersleben, das Frauenhofer-Institut

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25.01.2019

Gemeinsame europäische Bauernerklärung

Joint European farmers’ declarationDéclaration conjointe des agriculteurs européensGemeinsame europäische Bauernerklärung … für eine faire und verantwortungsvolle Handelspolitik Europa bringt diverse Freihandelsabkommen auf den Weg mit beispielweise Kanada (Ceta), mitJapan (Jefta), mit einigen Mercosur-Ländern1, mit Neuseeland und Australien und mit vielen mehr.Auch mit den armen und ärmsten Ländern dieser Welt handelt Europa Verträge aus im Rahmender sogenannten Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPA). Diese Handelsabkommen führendazu, dass landwirtschaftliche Erzeugnisse zu Billigpreisen verramscht werden, dass höhereStandards abgeschmolzen werden, dass Arbeitsstandards sinken und dass Konzerne noch mehrMacht erhalte

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